Ergebnisse des aktuellen Mobile Communications Reports 2009
Soeben erschienen ist der im Auftrag der MMA Austria, alljährlich erscheinende Mobile Communications Report, dessen Zahlen aktuell von Evolaris erhoben und im Rahmen des Mobile Eco Events präsentiert wurden:
91 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen ihr Handy sehr und eher wichtig ist. 16 Prozent besitzen nach eigenen Angaben ein Smartphone oder ein iphone. (11% allg. Smartphone-, zzgl. 5% iphone-Anteil) Für 68 Prozent der Befragten gehört Werbung zum heutigen Leben einfach dazu.
Ein wesentlicher Trend für die Mobile Marketing Branche ist allen voran das mobile Web. Ein Anstieg der Nutzung ist erkennbar. So surften im Jahr 2008 16 Prozent über ihr Handy im www und im Jahr 2009 sind es hingegen 22 Prozent. Sowohl die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten 6 Monaten im mobilen Internet zu surfen (33 Prozent im Jahr 2009, 21 Prozent im Jahr 2008, Befragung aller Respondenten), als auch die Nutzungshäufigkeit* ist unter den Usern stark angestiegen (60 % nutzten das mWeb mindestens einmal pro Woche im Jahr 2009, 32 % im Jahr 2008, Befragung der Respondenten, die Internet am Handy nutzen). Interessant dabei ist, dass Internet auf dem Handy vorwiegend privat genutzt wird - die berufliche Nutzung aber gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist.*
Die am häufigsten verwendeten Mobile Web Dienste dienen der Suche und Information. Eine starke Nutzung verzeichnen auch Social Communities (von 4 % 2008 auf 26 % 2009) und Mobile Video Portale (von 3 % 2008 auf 17 % 2009).*
Neben der Nutzung des mobilen Web ist auch die Frage nach der des Mobile Advertisings ein interessanter Faktor für die Mobile Marketing Branche. So klicken rund 44 Prozent der befragten Nutzer im mobilen Internet auf Banner.*
Zur Befragungsmethodik: Die Web Umfrage (CAWI) wurde bei insgesamt 1.001 Handynutzern (repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 14 und 59 Jahren) im Zeitraum von 7. bis 20. Oktober 2009 durchgeführt. Die durchschnittliche Befragungsdauer betrug 7:28 Minuten.
* Basis: Respondenten, die Internet am Handy nutzen
Auszüge aus der Studie gibt es hier bei der MMA Austria
Podiumsdiskussion zu den Mobile Marketing Erfahrungen der Automobilbranche
Sowohl Peugeot als auch Opel haben es getan. Beide haben ihre Erfahrungen im Mobile Marketing gesammelt. Was für viele Branchen ein Novum ist, ist für die Automobilbauer längst eine Selbstverständlichkeit: Sie setzen auf innovative Themen wie Mobile Advertising und Mobile Web und gelten dabei als Vorreiter der Mobile Branche. Ihre Erfahrungen im Detail gaben sie im Rahmen des Eventprogrammpunkts - der Podiumsdiskussion - zum Besten.
Am Podium:
* Roland Tauchner, MMA Austria Obmann und Moderator der Podiumsdiskussion
* Mag. Juliane Bumke, Marketing, Werbung & Verkaufsförderung, PEUGEOT AUSTRIA: "Mobile Marketing bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten mit Kunden und Interessenten in Interaktion zu treten. Die Mediennutzung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Relevanz von digitalen Medien (online und mobile) steigt stetig. Dies muss man als Automobilhersteller mit innovativen Produkten auch in der Mediaplanung berücksichtigen."
* Roland Divos, Director Digital Media, OmnicomMediaGroup
* Ing. Markus Oppel, Direktor Marketing bei Opel: "Bei Opel sehen wir Mobile Marketing als ideale Ergänzung zu unseren klassischen digitalen Aktivitäten, womit wir Brandawareness bei Opinionleadern und den "Early Adopters" erreichen."
* Herber Pratter, Head of isobar Austria
* Michael Weberberger, Vorstand, twyn group AG: "Die Kunden, die bei uns buchen, verfolgen Responseziele. Mobile ist hier eine logische Erweiterung der online Kampagne und die Conversions sind in aller Regel mobil mindestens gleich gut wie online."
Fotocredits: Klaus Prokop
Freitag, 27. November 2009
Mittwoch, 25. November 2009
IAB Werbemittel sind TKP Werbemittel
Die messbare Reaktion und Transaktion mit dem Nutzer gewinnt im Onlinemarketing zunehmend an Bedeutung. Cost-per-Click ist dabei zunehmend das Mittel zum Erfolg für große Medien. Warum das gefährlich ist und wie man zu High Quality Clicks kommt, erzählt Michael Weberberger, Vorstand der twyn group, im Gespräch mit medianet
Interview von medianet.at
medianet: Was sind die aktuellen Trends im Performance Marketing?
Michael Weberberger: Performance Marketing ist in den letzten Jahren immens gewachsen. Neben der Suchmaschine hat sich auch die Performance Vermarktung von Mediareichweite etabliert und an Relevanz gewonnen. Aktuell ist allerdings zu beobachten, dass große Medien beginnen, ihre IAB Werbemittel auf CPC oder sogar CPX zu vermarkten. Dass ist ein sehr gefährlicher Trend, insbesondere für die TKP Vermarktung für Imagekampagnen.
medianet: Was ist daran gefährlich?
Weberberger: Wir vermarkten seit fast zehn Jahren große Medienportale auf Performance Basis. Das an sich ist gut und hilft den Sites relevante, zusätzliche Umsatzpotentiale zu generieren. Dafür braucht es aber spezielle Mediaangebote an den Kunden, die sich klar von TKP/Image Kampagnen unterscheiden und Tools, wie jene Integrationen, die wir im Premiumpromotions Network benutzen. Textlinks, Bild Text Kombinationen, Zonen Integrationen, Steuerungsmechanismen auf Performance Optimierter Basis, etc. IAB Werbemittel dürfen dabei kein Angebot an den Kunden sein. IAB Werbemittel sind TKP Werbemittel.
medianet: Wie sehen das die Werbekunden?
Weberberger: Ein Werbekunde, der Performance Kampagnen bucht, will Response. Dabei zählt vor allem Qualität in der Generierung und Effektivität in der Bearbeitung. Performance braucht daher gute Kommunikationskonzepte „beyond the click“. Landingpages, die den User gezielt führen und Nachbearbeitungskonzepte, die die generierten Leads effizient in die Organisationsstruktur des Kunden einpflegen bestimmen die Conversion Rate und damit zentral die Kosten pro Lead und Sale. Dort stecken die großen Effizienzhebel. Ob der Interessent auf einen Skyscraper, oder einen Textlink geclickt hat, spielt dabei für den Werbekunden keine Rolle.
medianet: Was meinen sie mit „Qualität in der Generierung“?
Weberberger: Performance braucht High Quality Clicks. Sie können heute Clicks zu sehr unterschiedlichen Preisen am Markt einkaufen. Der große Unterschied in der Performance liegt darin, wie und wo der Click generiert wurde. Wir arbeiten im Premiumpromotions Network ausschließlich mit Österreichischen Sites - mit Qualtitätsmedien in Reichweite und Target Groups. Wenn Kunden die Conversions von Schaltungen in diesem versus anderen Netzwerken messen stellen sie regelmäßig fest, dass diese Clicks um bis zu mehrere 100 Prozent besser performen. Das können sie über ein paar Prozent günstigeren Einkauf klarer Weise nicht erreichen.
medianet: Wie verträgt sich nun TKP Vermarktung mit Performance Vermarktung?
Weberberger: Gut, wenn sie dem Kunden klar voneinander getrennte Mediatools für den einen und den anderen Anwendungsbereich anbieten können. Der Druck auf den TKP kommt neben dem bereits erwähnten Vermischen der Angebote aber noch von einer zweiten Seite. Nämlich dass beim Kunden das Verständnis für den Wert eines Sichtkontaktes als solchen fehlt. Hier wird von Beratern immer noch viel zu intensiv mit Response Werten wie Clickraten argumentiert, die in der Image Welt gar nichts verloren haben. Nur wenn der Kunde den Wert des Sichtkontakts wahrnimmt, egal ob geclickt wurde oder nicht, wird er auch bereit sein, einen hohen TKP zu bezahlen.
Interview von medianet.at
medianet: Was sind die aktuellen Trends im Performance Marketing?
Michael Weberberger: Performance Marketing ist in den letzten Jahren immens gewachsen. Neben der Suchmaschine hat sich auch die Performance Vermarktung von Mediareichweite etabliert und an Relevanz gewonnen. Aktuell ist allerdings zu beobachten, dass große Medien beginnen, ihre IAB Werbemittel auf CPC oder sogar CPX zu vermarkten. Dass ist ein sehr gefährlicher Trend, insbesondere für die TKP Vermarktung für Imagekampagnen.
medianet: Was ist daran gefährlich?
Weberberger: Wir vermarkten seit fast zehn Jahren große Medienportale auf Performance Basis. Das an sich ist gut und hilft den Sites relevante, zusätzliche Umsatzpotentiale zu generieren. Dafür braucht es aber spezielle Mediaangebote an den Kunden, die sich klar von TKP/Image Kampagnen unterscheiden und Tools, wie jene Integrationen, die wir im Premiumpromotions Network benutzen. Textlinks, Bild Text Kombinationen, Zonen Integrationen, Steuerungsmechanismen auf Performance Optimierter Basis, etc. IAB Werbemittel dürfen dabei kein Angebot an den Kunden sein. IAB Werbemittel sind TKP Werbemittel.
medianet: Wie sehen das die Werbekunden?
Weberberger: Ein Werbekunde, der Performance Kampagnen bucht, will Response. Dabei zählt vor allem Qualität in der Generierung und Effektivität in der Bearbeitung. Performance braucht daher gute Kommunikationskonzepte „beyond the click“. Landingpages, die den User gezielt führen und Nachbearbeitungskonzepte, die die generierten Leads effizient in die Organisationsstruktur des Kunden einpflegen bestimmen die Conversion Rate und damit zentral die Kosten pro Lead und Sale. Dort stecken die großen Effizienzhebel. Ob der Interessent auf einen Skyscraper, oder einen Textlink geclickt hat, spielt dabei für den Werbekunden keine Rolle.
medianet: Was meinen sie mit „Qualität in der Generierung“?
Weberberger: Performance braucht High Quality Clicks. Sie können heute Clicks zu sehr unterschiedlichen Preisen am Markt einkaufen. Der große Unterschied in der Performance liegt darin, wie und wo der Click generiert wurde. Wir arbeiten im Premiumpromotions Network ausschließlich mit Österreichischen Sites - mit Qualtitätsmedien in Reichweite und Target Groups. Wenn Kunden die Conversions von Schaltungen in diesem versus anderen Netzwerken messen stellen sie regelmäßig fest, dass diese Clicks um bis zu mehrere 100 Prozent besser performen. Das können sie über ein paar Prozent günstigeren Einkauf klarer Weise nicht erreichen.
medianet: Wie verträgt sich nun TKP Vermarktung mit Performance Vermarktung?
Weberberger: Gut, wenn sie dem Kunden klar voneinander getrennte Mediatools für den einen und den anderen Anwendungsbereich anbieten können. Der Druck auf den TKP kommt neben dem bereits erwähnten Vermischen der Angebote aber noch von einer zweiten Seite. Nämlich dass beim Kunden das Verständnis für den Wert eines Sichtkontaktes als solchen fehlt. Hier wird von Beratern immer noch viel zu intensiv mit Response Werten wie Clickraten argumentiert, die in der Image Welt gar nichts verloren haben. Nur wenn der Kunde den Wert des Sichtkontakts wahrnimmt, egal ob geclickt wurde oder nicht, wird er auch bereit sein, einen hohen TKP zu bezahlen.
Donnerstag, 12. November 2009
10 Tips für erfolgreiche Landingpages und Conversion-optimierung
Die Landingpage und ihre Optimierung hat einen riesigen Effekt auf die Effizienz von Performance Kampagnen und Reponsegenerierung. Der CPL, CPO oder sonstige CPX hängt wesentlich davon ab, wie gut ihre Landingpage den eingekauften oder generierten Traffic verwerten kann. Hier 10 zentrale Tips, wie sie die Conversions auf ihrer Landingpage vervielfachen können:
1. Call to action
Jede Landingpage, die der Generierung von Reponse und Conversion dienen soll, braucht einen zentralen call to action. Wichtig ist dabei die Sichtbarkeit für den User (ohne zu scrollen) und die aufmerksamkeitsstarke Inszenierung - am Besten gestaltet als Button. Buttons werden viel intensiver wahrgenommen als Textlinks und erhöhen dadurch die Conversion.
2. Benefit / Emotion
Erklären sie dem User, was er von seiner Reponse und ihrem Produkt hat. Und dabei meine ich nicht platt Produktfeatures und USP´s. Entscheidungen werden aus Emotion getroffen, selten rational aufgrund von Features. Emotionalisieren sie den Benefit. Zeigen sie dem User auf, wie sich sein Leben verbessert.
3. make the promise come true
Auf ihren Werbemitteln und Teasertexten, bzw. Adwords Anzeigen sollte sich ein Versprechen befinden, um Clicks zu generieren. Dieses Versprechen müssen sie auf der Landingpage einlösen. Die Landingpage sollte also leicht ersichtlich die selben Botschaften beinhalten, wie die Teasertexte und aufzeigen, was der User als nächsten tun soll, um in den Genuss ihres Versprechens zu kommen.
4. Klare Führung ohne Ablenkung
Verwirren sie den User nicht, durch zahlreiche Optionen. Fokussieren sie sich bereits in der Konzeption der Landingpage auf die Response-Optionen, die ihnen wichtig sind. Maximal 3 Wege für den nächsten Click sollten dem User angeboten werden. Eine klare Führung nimmt den User bei der Hand und leitet ihn dahin, wo sie ihn haben wollen.
5. Response Elemente und Funktion
Dass jede Landingpage ein Responseelement braucht, mithilfe dessen der User mit ihnen in Kontakt treten und sein weiteres Interesse bekunden kann, versteht sich von selbst. Diese Formulare und Feedback Elemente sollten zum einen einfach handhabbar gestaltet sein und nur jene Felder beinhalten, die unbedingt nötig und zu diesem Zeitpunkt auch für den User verständlich sind. Zum anderen stellen sie sicher, dass sie jederzeit funktionieren. Nichts ist peinlicher, als ein Formular, das eine Fehlermeldung zurückliefert oder nicht klar anzeigt, dass die Reponse angekommen ist.
6. Browser Compatibility
Nicht jeder User verwendet die neueste Version von Internet Explorer, auch wenn es die Mehrheit tut. Gehen sie davon aus, dass etwa 30% der User, einen anderen Browser benutzen. Diesen sollten sie ihre Landingpage in einem ebenso einwandfreien Zustand präsentieren, um sie nicht zu verärgern und zu verlieren. Wenn sie testen wollen, wie ihre Landingpage in anderen Browsern dargestellt wird, installieren sie sich die Gängisten, oder nutzen sie Service wie z.B. browsershots.org und sehen sie sich ihre Landingpage für verschiedene Browser an.
7. Usability / -Check
Die Usability ihrer Landingpage hat höchste Priorität. Sind ihre Reponseelemente gut auffindbar? Weiss ich, wo ich als nächstes clicken soll? Verstehe ich, warum ich die angeführten Formularfelder ausfüllen muss? Sie selbst wissen die Antwort auf diese Fragen. Jemandem aussenstehenden kann es aber ganz anders ergehen. Lassen sie ihre Landingpage daher vor Life-Stellung von jemandem Unbedarften benutzen und achten sie gut auf sein Feedback.
8. Ladezeit
User sind heute unglaublich verwöhnt, was Ladezeiten von Websites angeht. Alles was länger als 2 Sekunden zum Laden braucht, produziert erhebliche Abbruchraten. Optimieren sie ihre Landingpage mit all ihren Elementen darauf, dass die wesentlichen Teile rasch geladen werden. Der User sollte nach wenigen Millisekunden bereits sehen, dass sich die Seite aufbaut.
9. Messen
Verwenden sie eine Software zum Messen des Userverhaltens auf ihrer Landingpage. So erhalten sie wertvolle Informationen, welche Teile die User interessieren und wo Abbrüche stattfinden. Damit haben sie die Voraussetzungen geschaffen, um Optimieren zu können.
10. Optimieren
Optimieren sie ihre Landingpage aufgrund der Erfahrungen die sie im Betrieb damit machen. Idealerweise lassen sie die Landingpage in unterschiedlichen Aufmachungen durch einen Multivariaten Test laufen. D.h. sie erstellen verschiedene Versionen, mit kleinen Unterschieden z.B. in der Ansprache (Button-Texte, Copy, etc.) und verwenden nach dem Test jene, die am besten performt. Wenn ihnen das zu aufwendig ist, beobachten sie das Userverhalten genau und identifizieren sie etwaige Schwachstellen. Nehmen sie dann im Betrieb kleine Änderungen vor, und stellen sie fest, ob dadurch Verbesserungen erzielt werden.
Lassen sie mich wissen, ob diese Tips hilfreich für sie sind, und welche Performance-Verbesserungen sie damit erreichen konnten - ich freue mich über ihr Feedback z.B. via twitter: @michi_w76 oder in den Kommentaren unterhalb des Artikels.
1. Call to action
Jede Landingpage, die der Generierung von Reponse und Conversion dienen soll, braucht einen zentralen call to action. Wichtig ist dabei die Sichtbarkeit für den User (ohne zu scrollen) und die aufmerksamkeitsstarke Inszenierung - am Besten gestaltet als Button. Buttons werden viel intensiver wahrgenommen als Textlinks und erhöhen dadurch die Conversion.
2. Benefit / Emotion
Erklären sie dem User, was er von seiner Reponse und ihrem Produkt hat. Und dabei meine ich nicht platt Produktfeatures und USP´s. Entscheidungen werden aus Emotion getroffen, selten rational aufgrund von Features. Emotionalisieren sie den Benefit. Zeigen sie dem User auf, wie sich sein Leben verbessert.
3. make the promise come true
Auf ihren Werbemitteln und Teasertexten, bzw. Adwords Anzeigen sollte sich ein Versprechen befinden, um Clicks zu generieren. Dieses Versprechen müssen sie auf der Landingpage einlösen. Die Landingpage sollte also leicht ersichtlich die selben Botschaften beinhalten, wie die Teasertexte und aufzeigen, was der User als nächsten tun soll, um in den Genuss ihres Versprechens zu kommen.
4. Klare Führung ohne Ablenkung
Verwirren sie den User nicht, durch zahlreiche Optionen. Fokussieren sie sich bereits in der Konzeption der Landingpage auf die Response-Optionen, die ihnen wichtig sind. Maximal 3 Wege für den nächsten Click sollten dem User angeboten werden. Eine klare Führung nimmt den User bei der Hand und leitet ihn dahin, wo sie ihn haben wollen.
5. Response Elemente und Funktion
Dass jede Landingpage ein Responseelement braucht, mithilfe dessen der User mit ihnen in Kontakt treten und sein weiteres Interesse bekunden kann, versteht sich von selbst. Diese Formulare und Feedback Elemente sollten zum einen einfach handhabbar gestaltet sein und nur jene Felder beinhalten, die unbedingt nötig und zu diesem Zeitpunkt auch für den User verständlich sind. Zum anderen stellen sie sicher, dass sie jederzeit funktionieren. Nichts ist peinlicher, als ein Formular, das eine Fehlermeldung zurückliefert oder nicht klar anzeigt, dass die Reponse angekommen ist.
6. Browser Compatibility
Nicht jeder User verwendet die neueste Version von Internet Explorer, auch wenn es die Mehrheit tut. Gehen sie davon aus, dass etwa 30% der User, einen anderen Browser benutzen. Diesen sollten sie ihre Landingpage in einem ebenso einwandfreien Zustand präsentieren, um sie nicht zu verärgern und zu verlieren. Wenn sie testen wollen, wie ihre Landingpage in anderen Browsern dargestellt wird, installieren sie sich die Gängisten, oder nutzen sie Service wie z.B. browsershots.org und sehen sie sich ihre Landingpage für verschiedene Browser an.
7. Usability / -Check
Die Usability ihrer Landingpage hat höchste Priorität. Sind ihre Reponseelemente gut auffindbar? Weiss ich, wo ich als nächstes clicken soll? Verstehe ich, warum ich die angeführten Formularfelder ausfüllen muss? Sie selbst wissen die Antwort auf diese Fragen. Jemandem aussenstehenden kann es aber ganz anders ergehen. Lassen sie ihre Landingpage daher vor Life-Stellung von jemandem Unbedarften benutzen und achten sie gut auf sein Feedback.
8. Ladezeit
User sind heute unglaublich verwöhnt, was Ladezeiten von Websites angeht. Alles was länger als 2 Sekunden zum Laden braucht, produziert erhebliche Abbruchraten. Optimieren sie ihre Landingpage mit all ihren Elementen darauf, dass die wesentlichen Teile rasch geladen werden. Der User sollte nach wenigen Millisekunden bereits sehen, dass sich die Seite aufbaut.
9. Messen
Verwenden sie eine Software zum Messen des Userverhaltens auf ihrer Landingpage. So erhalten sie wertvolle Informationen, welche Teile die User interessieren und wo Abbrüche stattfinden. Damit haben sie die Voraussetzungen geschaffen, um Optimieren zu können.
10. Optimieren
Optimieren sie ihre Landingpage aufgrund der Erfahrungen die sie im Betrieb damit machen. Idealerweise lassen sie die Landingpage in unterschiedlichen Aufmachungen durch einen Multivariaten Test laufen. D.h. sie erstellen verschiedene Versionen, mit kleinen Unterschieden z.B. in der Ansprache (Button-Texte, Copy, etc.) und verwenden nach dem Test jene, die am besten performt. Wenn ihnen das zu aufwendig ist, beobachten sie das Userverhalten genau und identifizieren sie etwaige Schwachstellen. Nehmen sie dann im Betrieb kleine Änderungen vor, und stellen sie fest, ob dadurch Verbesserungen erzielt werden.
Lassen sie mich wissen, ob diese Tips hilfreich für sie sind, und welche Performance-Verbesserungen sie damit erreichen konnten - ich freue mich über ihr Feedback z.B. via twitter: @michi_w76 oder in den Kommentaren unterhalb des Artikels.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Schöne Aussichten auf 2010
"Onlinewerbung ist inzwischen nicht nur ein etablierter Bestandteil im Media-Mix, sondern kann insbesondere bei jungen Zielgruppen oder für Performance-Kampagnen zunehmend als Basismedium betrachtet werden. Außerdem geht der Trend hin zu ganzheitlichen digitalen Konzepten: Onlinewerbung ist nach Ansicht der Agenturvertreter inzwischen weit mehr als nur Bannerwerbung."
Sehr erfreuliche Aussichen auf 2010 sieht die FOMA da auf uns zukommen. Mehr Infos unter:
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Werbung/FOMA-prognostiziert-zehn-Prozent-Wachstum-22578.html
Sehr erfreuliche Aussichen auf 2010 sieht die FOMA da auf uns zukommen. Mehr Infos unter:
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Werbung/FOMA-prognostiziert-zehn-Prozent-Wachstum-22578.html
Samstag, 18. Juli 2009
Danke
Danke für die Rosen...
Ritchie Pettauer via twitter zum Performance Marketing track am werbeplanung summit09 / #wpsummit
http://www.twitter.com/datadirt/statuses/2668949903
Ging immerhin an mehr als 27.000 follower!
Pics by Karola Riegler
Http://tinyurl.com/karola

—posted by iPhone
Ritchie Pettauer via twitter zum Performance Marketing track am werbeplanung summit09 / #wpsummit
http://www.twitter.com/datadirt/statuses/2668949903
Ging immerhin an mehr als 27.000 follower!
Pics by Karola Riegler
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Freitag, 15. Mai 2009
Zed Digital über Ad Networks
Interessantes Interview mit Lothar Prison, Managing Director Zed Digital Düsseldorf im aktuellen Internet World Business (10/09) zum Thema Ad Networks:
http://www.internetworld.de/old/index.php?id=41&viewfolder=090511&viewfile=10_20_02_marketing

http://www.internetworld.de/old/index.php?id=41&viewfolder=090511&viewfile=10_20_02_marketing

Dienstag, 31. März 2009
Ein Blick in die Zukunft...
Einen Blick in die Zukunft des Marketings, der Werbung und der Medienlandschaft wagten am 18. und 19. März die Granden der US-Medien- und Agenturszene am Mediasummit 09 in New York (http://www.digitalhollywood.com/MediaSummit.html).
Es diskutierten und präsentierten Größen von
Jeff Zucker (President & CEO NBC Universal) über Anne Hunter (Vice President Platform-A, AOL), Lee Doyle (CEO Mediaedge:cia), Bob Jeffrey (Chairman & CEO JWT Worldwide) bis zu Steven A. Ballmer (CEO Microsoft) um nur einige zu nennen.
Einen Blick in die Zukunft zeigten allerdings aus europäischer Sicht bereits die aktuellen Cases und Beispiele von US-Kampagnen der letzten Monate. Die dort schon heute gelebte Praxis klingt in unseren Ohren ebenfalls bereits futuristisch – wieder einmal sind unsere amerikanischen Kollegen einige Monate im Vorsprung.
Zusammenfassend sind folgende Trends bereits gelebte Realität:
1) Sämtliche Kampagnen sind als digitale Dialogmarketing-Kampagnen aufgebaut. In Ihrem Zentrum steht jeweils eine Promotion, die den Dialog mit dem Konsumenten zum Ziel hat. Rund um diesen Dialog ist die restliche Kommunikation (Spots, Anzeigen, Plakat, etc.) aufgebaut um diesem Dialog zuzuarbeiten. TV-Spots werden z.T. so aufgebaut, dass bewusst Worte verwendet werden, die zukünftig in der Suchmaschine aktiv eingegeben werden sollen um dort den Dialog anlaufen lassen zu können.
2) Niemand spricht mehr von Internet – obwohl Internet das alles beherrschende Thema ist. Das kommt daher, dass das Internet alle elektronischen Medien übernommen hat. Man spricht daher nur noch von digitalen Medien oder auch der „digital cloud“. Gemeint sind damit die 3 Screens TV, PC und Mobiltelefon. Sämtliche Kampagnen finden auf dieser digital cloud statt und verwenden die Screens angepasst an das Verhalten der Konsumenten in der jeweiligen Nutzungssituation.
3) Werbung wird zu Content; TV-Spots werden nur noch sehr wenig gesehen: Der TIVO hat sich in den letzten Jahren so weit verbreitet und durchgesetzt, dass rund 80% der Sendungen aufgenommen und so Werbung am TV-Screen übersprungen wird. Parallel bieten nahezu alle Sender ihren Content auch online an. (Vorreiter ist hier NBC mit seinem eigenen Online Kanal hulu.com). Dort wird Werbung vielfach erst gar nicht eingespielt, da sie ohnehin übersprungen wird. Von Zwangsbeglückung mit Spotblöcken, die nicht übersprungen werden können, halten die anwesenden Experten unisono nichts. Die Refinanzierung teuren Contents wie "Dr. House" oder "Scrubs" ist dadurch ein eigenes Thema. Für Werbung ergibt sich damit aber der notwendige Entwicklungsschritt vom frontalen Spot zu Content, den man gerne sieht (und folglich sogar selbst sucht!). Diese Notwendigkeit stärkt die klassischen/auf Dialog spezialisierten Agenturen, deren Kreativität und Konzeptionsstärke mehr gefragt ist denn je.
Die Anforderung an die Kampagne von morgen ist daher: Als wertvoller Content für den Konsumenten, eine Storyline zu verfolgen und bidirektionalen Dialog zu erzeugen, der auf den touchpoints der digital cloud (TV, PC, Mobile) jeweils das aktuelle Nutzungsverhalten antizipiert und den Einstieg / die Fortsetzung des Dialogs entsprechend ermöglicht und fördert. „Envision the usage of each touchpoint and produce a story that fits the journey.“ Kirk Cheyfitz (CEO Story Worldwide); „It´s all about stories and value.“ Marc Ruxin (Vice President McCann Erickson)
Es diskutierten und präsentierten Größen von

Jeff Zucker (President & CEO NBC Universal) über Anne Hunter (Vice President Platform-A, AOL), Lee Doyle (CEO Mediaedge:cia), Bob Jeffrey (Chairman & CEO JWT Worldwide) bis zu Steven A. Ballmer (CEO Microsoft) um nur einige zu nennen.
Einen Blick in die Zukunft zeigten allerdings aus europäischer Sicht bereits die aktuellen Cases und Beispiele von US-Kampagnen der letzten Monate. Die dort schon heute gelebte Praxis klingt in unseren Ohren ebenfalls bereits futuristisch – wieder einmal sind unsere amerikanischen Kollegen einige Monate im Vorsprung.
Zusammenfassend sind folgende Trends bereits gelebte Realität:
1) Sämtliche Kampagnen sind als digitale Dialogmarketing-Kampagnen aufgebaut. In Ihrem Zentrum steht jeweils eine Promotion, die den Dialog mit dem Konsumenten zum Ziel hat. Rund um diesen Dialog ist die restliche Kommunikation (Spots, Anzeigen, Plakat, etc.) aufgebaut um diesem Dialog zuzuarbeiten. TV-Spots werden z.T. so aufgebaut, dass bewusst Worte verwendet werden, die zukünftig in der Suchmaschine aktiv eingegeben werden sollen um dort den Dialog anlaufen lassen zu können.
2) Niemand spricht mehr von Internet – obwohl Internet das alles beherrschende Thema ist. Das kommt daher, dass das Internet alle elektronischen Medien übernommen hat. Man spricht daher nur noch von digitalen Medien oder auch der „digital cloud“. Gemeint sind damit die 3 Screens TV, PC und Mobiltelefon. Sämtliche Kampagnen finden auf dieser digital cloud statt und verwenden die Screens angepasst an das Verhalten der Konsumenten in der jeweiligen Nutzungssituation.
3) Werbung wird zu Content; TV-Spots werden nur noch sehr wenig gesehen: Der TIVO hat sich in den letzten Jahren so weit verbreitet und durchgesetzt, dass rund 80% der Sendungen aufgenommen und so Werbung am TV-Screen übersprungen wird. Parallel bieten nahezu alle Sender ihren Content auch online an. (Vorreiter ist hier NBC mit seinem eigenen Online Kanal hulu.com). Dort wird Werbung vielfach erst gar nicht eingespielt, da sie ohnehin übersprungen wird. Von Zwangsbeglückung mit Spotblöcken, die nicht übersprungen werden können, halten die anwesenden Experten unisono nichts. Die Refinanzierung teuren Contents wie "Dr. House" oder "Scrubs" ist dadurch ein eigenes Thema. Für Werbung ergibt sich damit aber der notwendige Entwicklungsschritt vom frontalen Spot zu Content, den man gerne sieht (und folglich sogar selbst sucht!). Diese Notwendigkeit stärkt die klassischen/auf Dialog spezialisierten Agenturen, deren Kreativität und Konzeptionsstärke mehr gefragt ist denn je.
Die Anforderung an die Kampagne von morgen ist daher: Als wertvoller Content für den Konsumenten, eine Storyline zu verfolgen und bidirektionalen Dialog zu erzeugen, der auf den touchpoints der digital cloud (TV, PC, Mobile) jeweils das aktuelle Nutzungsverhalten antizipiert und den Einstieg / die Fortsetzung des Dialogs entsprechend ermöglicht und fördert. „Envision the usage of each touchpoint and produce a story that fits the journey.“ Kirk Cheyfitz (CEO Story Worldwide); „It´s all about stories and value.“ Marc Ruxin (Vice President McCann Erickson)
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